Herausforderung:

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung! Mangelnde Ausbildung ist ein grosses Armutsrisiko und verhindert die wichtige, aber schwierige Integration. Verschiedene Faktoren schwächen heute die Chancengleichheit.

Kurzfristig stellt die Auflösung des Konkordats der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz eine neue Herausforderung dar. Mittelfristig muss der Mangel an Lehrpersonen behoben werden. Ausgeprägt ist der Mangel heute bereits bei Reallehrpersonen und Heilpädagoginnen und Heilpädagogen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für Integration und Chancengleichheit sind meines Erachtens die Jugendarbeit und die kulturellen Angebote für Jugendliche. Die kantonale Studie „Kulturraum Schwyz" zeigte den Mangel auf.

Lösungen:

Wir brauchen hoch qualifizierte staatliche und öffentlich finanzierte Schulen und ein starkes, effizientes Aus- und Weiterbildungssystem. Bildung soll von wirtschaftlichen Interessen unabhängig bleiben und die Menschen zu souveränem und eigenständigem Denken befähigen. 

Ich engagiere mich für die Durchsetzung des Kooperativen Modells und will auf allen Stufen Rahmenbedingungen, welche die Integration erleichtern (z.B. genügend Fachpersonen, Infrastruktur, Stundenentlastungen, Elternbildung).

Wir brauchen gezielte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für wenig qualifizierte und in der Arbeitswelt benachteiligte Personen. Ich setze mich für die Abschaffung der Schulgelder an Mittelschulen und ausreichende Stipendien ein.

Wir müssen attraktive, mit den Nachbarkantonen konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen anbieten (Klassengrössen, Pflichtstundenzahl, Infrastruktur, Löhne), damit nicht Notlösungen die Qualität der Schulbildung in Frage stellt.

Gemeinden und Bezirke sollen Kultur- und Begegnungsräume unterstützen. Ebenso Museen, Galerien usw., die sich durch didaktische Aufbereitung ihrer Ausstellungen auch auf die Schulen ausrichten.

 

Bildung ist unser "Rohstoff".